Die Meldung zur Hornissensichtung traf von Wilchingen (SH) am 01. August 2020 per Telefon bei "hornissenschutz.ch - Andi Roost" ein. Nach einem Rückruf bei betroffener Person wurde ein Besichtigungstermin vereinbart, welcher situationsbedingt gleich zur Umsiedlung führte.
Das Hornissenvolk soll am Nachmittag des 03. August 2020 in Hornissenkasten "ANDEREGG" ein neues zu Hause und in Neunkirch (SH) bei uns im Schopf zusammen mit HR29 2020 vereinigt eine neue Bleibe erhalten.
03.08.2020

Der Vogelnistkasten mit dem Hornissennest im Flieder neben dem Wohnhaus.
03.08.2020

Nachdem ein Grossteil der Flughornissen abgefangen ist,
wird über die Einflugöffnungen ein Schutzgitter montiert.
03.08.2020

Das Hornissennest wird zu Hause im Eingangsbereich aus dem Vogelnistkasten geschnitten und ...
03.08.2020

... im Hornissenkasten "ANDEREGG" neben dem Hornissennest
aus dem Vogelfutterhaus (links oben) platziert.
03.08.2020

Trotz des prächtigen Hornissennests konnte KEINE Hornissenkönigin mit umgesiedelt werden!
03.08.2020

Nachdem nun von beiden Hornissenvölkern die Arbeiterinnen wieder
in den Hornissenkasten frei gelassen wurden, ...
03.08.2020

... wird erneut nach der Hornissenkönigin ausschau gehalten. Doch auch diesmal ohne Erfolg!
03.08.2020

Die Hornissenarbeiterinnen fechten nun untereinander eine neue Hierarchie aus.
03.08.2020

Sowohl der neue flächenmässig grössere Wabenbau wie auch der kleiner drei Stockwerke
umfassende werden von zahlreichen Arbeiterinnen betreut.
03.08.2020

Momentaufnahme
04.08.2020

Erneut soll die Hornissenkönigin gesucht bzw. beobachtet werden können.
04.08.2020

Doch weder im grösseren Wabenbau noch im kleineren ist die Hornissenkönigin zu finden.
04.08.2020

Also bleibt das vereinte Hornissenvolk weiterhin königinnenlos!
04.08.2020

Eine Hornissenarbeiterin modelliert eine Linie Aussenhülle.
04.08.2020

Es ist ein neuer Stift in Mitten des grossen Wabentellers modelliert worden.
Dort soll das nächste Stockwerk entstehen.
08.08.2020

Vier Tage sind seit der letzten Öffnung des Hornissenkastens verstrichen und ...
08.08.2020

... das bzw. die dritten Stockwerke am grossen Wabenteller haben Form angenommen!
08.08.2020

Ein weiteres Indiz für ein königinnenloses Hornissenvolk; der unstehte Wabenbau!
17.08.2020

Die dritten Stockwerke sind zu einem verschmolzen und ein viertes mit grossen Zellen entsteht.
17.08.2020

Auch dem kleineren Wabenbau wurde ein viertes Stockwerk angebaut.
04.09.2020

Die Kotwanne unterm Hornissennest beginnt sich zu verfärben und strenger zu riechen.
04.09.2020

Die Hornissen waren fleissig und haben in den vergangenen Wochen Stockwerk
Nummer fünf und sechs an- und ausgebaut.
04.09.2020

Emsiges Treiben im Hornissennest. Zahlreiche Hornissenarbeiterinnen
kümmern sich um die heranwachsende Brut.
04.09.2020

Bereits die beiden Stockwerke vier sind miteinander verschmolzen und nun auch die fünften.
04.09.2020

Sitzt da ganz rechst innen an der Nesthülle doch eine Jungkönigin?
Oder ist es einfach nur eine grosse Hornissenarbeiterin?
04.09.2020

Hier rechts im Eck des Hornissenkastens geht es zum Einflugloch.
04.09.2020

Hier nun der endgültige Beweis, dass keine Hornissenkönigin
im Hornissennest weilt; eine Ei ablegende Hornissenarbeiterin!
02.10.2020

Gut einen Monat nach den letzten Aufnahmen des Hornissennests ist Stille eingekehrt.
Nur noch wenige Hornissenarbeiterinnen leben im Hornissennest.
02.10.2020

Der Wabenbau wurde noch kräftig ausgebaut und dutzende Drohnen konnten abfliegen!
13.10.2020

Heute den Hornissenkasten erneut geöffnet, da "Kein Flugverkehr mehr!" zu beobachten ist.
13.10.2020

Im vollendeten geöffneten Hornissennest lassen sich sechs Stockwerke zählen.
13.10.2020

Eine letzte lebende Hornissenarbeiterin zeigt sich an der Schnittstelle der geöffneten Nesthülle.
29.12.2020

Nochmals der Blick in den geöffneten Hornissenkasten "ANDEREGG" mit dem Hornissennest.
29.12.2020

Das aus dem Hornissenkasten geborgene Hornissennest, mit Blick an die untersten Stockwerke.
29.12.2020

Das Hornissennest wuchs von drei plus zwei (HR35 2020) umgesiedelten auf 6 Stockwerke
mit 430 Gramm an. Links der Wabenbau aus dieser Dokumentation.
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